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Ein Pferd steht bei kälte auf der Koppel und es trägt die Regendecke Dublin

Die Wassersäule bei Pferdedecken: Alles, was Du wissen musst Kopie

03.08.2023
Wissen rund um Regendecken

Die Wassersäule bei Pferdedecken

Alles, was Du wissen musst.

Kurz erklärt

Die Wassersäule zeigt, wie wasserdicht ein Material ist. Sie beschreibt, wie viel Druck ein Stoff aushält, bevor Wasser durchdringt.

Wichtig

Mehr ist nicht automatisch besser. Mit steigender Wassersäule sinkt oft die Atmungsaktivität.

Empfehlung

3.000 bis 5.000 mm sind für die meisten Situationen ideal.

Was bedeutet „Wassersäule“?

Die Wassersäule gibt an, wie wasserdicht ein Material ist. Sie wird in Millimetern gemessen und beschreibt den Druck, den ein Stoff aushält, bevor Wasser hindurchdringt.

3.000 mm
entspricht 3 Meter Wasserdruck
10.000 mm
entspricht 10 Meter Wasserdruck

Wie wird die Wassersäule gemessen?

In Labortests wird ein Stoff eingespannt und schrittweise mit Wasserdruck belastet. Der Moment, in dem die ersten Tropfen durchdringen, bestimmt den Wert.

Ein Ergebnis von 3.000 mm bedeutet, dass das Material einem Druck von 3 Metern Wasser standhält.

💡
Wusstest Du?

Für Outdoor Produkte gibt es feste Normen für Wasserdichtigkeit. Bei Pferdedecken nicht. Viele Hersteller orientieren sich dennoch daran.

Welche Wassersäule ist sinnvoll?

3.000 bis 5.000 mm reichen in der Praxis völlig aus, um Dein Pferd trocken zu halten.

Höhere Werte können bei starkem Regen sinnvoll wirken. Gleichzeitig sinkt dabei oft die Atmungsaktivität.

Je höher die Wassersäule, desto schlechter kann Feuchtigkeit entweichen.
Dein Pferd bleibt außen trocken, kann aber unter der Decke schwitzen. Es entsteht ein unangenehmer Wärmeeffekt.

Die optimale Wassersäule ist immer ein Kompromiss zwischen Schutz und Atmungsaktivität.